Beratung
Für den erfolgreichen Medieneinsatz bedenken Sie wenige, aber entscheidende Dinge:
EINS: Bleiben Sie einfach
Menschen lieben einfache Dinge und Werbung ist keine Gehirnchirurgie. Sagen Sie in einfachen Worten, was Sie bieten und wofür das gut ist. Nicht mehr als 12 Worte, mit dem Wesentlichen des Angebotes. »Ich schreibe Werbetext und mache handliche Webseiten« – so lautet die Kernaussage meines Büros. Diesen Satz bringe ich überall an, wo ich mich vorstelle. Ob auf Papier, im Netz oder im Gespräch.
Wie lautet Ihr Satz? Versuchen Sie, nicht alles auf einmal abzudecken. Konzentrieren Sie sich auf einen Nutzen, der klar ist, den man behalten kann und er sollte sich realistisch anhören.
Nicht nur für das Publikum. Auch intern profitieren Sie davon, wenn Sie ihr Angebot auf eine Kernaussage zuspitzen – es wird auch Ihnen klarer, worin Sie gut sind.
ZWEI: Investieren Sie in gutes Design
Vielleicht denken Sie jetzt: »Natürlich empfehlen diese Werber sich selbst – hehe, durchschaut!«. Doch es ist eine grundlegende Wahrheit. Gutes Design kostet zwar etwas mehr, aber
- macht gutes Design Ihr Angebot hochwertiger, also können Sie nach dieser einmaligen Investition in der langen Folge bessere Preise erzielen.
- bleibt gutes Design länger haltbar. Sie können über einen großen Zeitraum das gleiche Werbemittel nutzen, ohne dass es sich abnutzt. Was sowohl Sie, als auch Ihre Kunden betrifft.
- Zieht gutes Design mehr Menschen an, und das möchten Sie doch?
Gerade wenn Ihr Budget schmal sein sollte: sparen Sie nicht am Design – oder sie bezahlen es in Folgekosten.
DREI: Das teuerste an der Werbung ist der Transport
Weil wir die Produktionskosten am Stück sehen, fürchten wir sie. Weil uns die Transportkosten nur peu à peu erreichen, vergessen wir sie gerne. Gehen Sie umgekehrt vor: Erst den Transport klären, dann das Medium.
Klingt merkwürdig? Ein kleinformatiges Beispiel: Ein Blumenladen will Hochzeitssträuße bewerben. In der Online-Druckerei kosten 1000 Postkarten nur 90 Euro. Also schnell beim Bekannten einen Entwurf gemacht (Verstoss gegen Tipp 2) und dann schnell drucken lassen.
1000 Postkarten kommen an. Wie weiter?
a) Selbst verteilen. Also überall hinlaufen, nachfragen, ablegen. Und in fünf Tagen nachsehen, ob noch welche da sind? Das kostet Stunden wertvollster Zeit.
b) Per Post versenden. Gibt es genug Adressen, oder müssen welche gekauft werden? Porto: Schon 200 Briefmarken kosten mehr als der Druck. Adressen aufbringen – mit dem Drucker oder mit Etiketten? 200mal unterschreiben?? Verteilen lassen: Wer macht das und zu welchem Preis und an wen?
c) Unsere Floristen wären besser bedient gewesen, sich einen Partner zu suchen. Dort, wo Ehewillige von selbst auftauchen (etwa den Juwelier, ein Haushaltswarengeschäft, oder Gasthäuser) und dann dort über eine Partneraktion gezielt hochwertige Empfehlungsschreiben abgesetzt. Denn was ist effizienter? Die Karte mit Einheitsdesign, oder ein übergebenes Anschreiben?
Mehr Tipps? Nachfragen!
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Call: post@clauswilcke.com
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